Zwei Höfe – zwei Wirtschafts- und Lebensweisen
Jeden Tag können wir es erleben, wenn wir rausgehen: Landwirtschaft prägt unser Land Schleswig-Holstein. Etwa 70% der Landesfläche werden zur Erzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse genutzt. Diese Arbeit wird von nicht einmal 40.000 Beschäftigten geleistet – nur etwa 2,5% aller Erwerbstätigen. Die daraus ersichtliche Intensivierung der Landwirtschaft fordert seit gut 100 Jahren Natur und Gesellschaft immer stärker heraus.
Landwirtschaftliche Betriebe müssen sich mit den daraus ergebenden, wachsenden Herausforderungen auseinandersetzen und gehen dabei unterschiedliche Wege. Wir haben zwei Höfe – einmal biologisch-dynamisch und einmal konventionell arbeitend – ein Jahr lang künstlerisch begleitet – fotografierend und malend -, um festzuhalten, worin sich für uns als außenstehende Betrachter ihre Wirtschafts- und die damit verbundene Lebensweise unterscheiden. Eine kleine Auswahl unserer Eindrücke zeigen wir in dieser Ausstellung, die den unterschiedlichen Charakter, die Vielfalt und den Reiz der dort geleisteten Arbeit einzufangen versucht. Wir danken allen, die auf diesen Höfen tätig sind und uns einen Einblick in ihre Arbeit ermöglicht haben.
10. Juli bis 9. August 2026 jeweils Donnerstag und Sonntag von 17- 20 Uhr
Vernissage am Freitag, den 10 Juli, um 19 Uhr
Vernissage am Freitag, 10.07.2026 in der Galerie für aktuelle Kunst in Achterwerhr
Seit vielen Jahren male ich mit großer Freude und lerne weiter dazu. Nach meiner Pensionierung habe ich mir ein Atelier eingerichtet und die Malerei intensiviert. Dafür erhalte ich von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern regelmäßig Anregungen, die ich für meine Art zu malen nutze. Mich interessiert im weitesten Sinne gegenständliche Malerei, Themen ergeben sich aus meiner unmittelbaren Umgebung in der Region Westensee genauso wie auf Reisen. Ich suche dabei nach Formen und Farben, die mich ansprechen, daraus ein Bild zu schaffen. Das können Objekte in der Natur, banale Alltagsgegenstände oder auch technische Geräte sein. Wichtig ist mir, die Malerei als ein Reich der Freiheit zu begreifen, in der alles möglich und im besten Sinne zwecklos ist.